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Kreative Sachen mit Musik und Sprachen

November 17, 2011
Deutsch - Made in New Zealand
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Märchen-Haft

Märchen sind modern. Sie finden immer noch heute statt und sind deshalb auch nach wie vor sehr aktuell. Man muss sich nur von der wörtlichen Auslegung und der Ebene der sprechenden Frösche, der Musik machenden Tiere, der vergifteten rotbackigen Äpfel oder der sprechenden Tiere lösen und einen kleinen Transfer leisten.

Märchen thematisieren menschliche Grundsituationen, Emotionen, Erfahrungen und Kontexte, die zeitlos sind, so wie Menschen im philosophischen Sinne ebenfalls zeitlos sind. Glück, Trauer, Angst, Entsetzen, Verzweiflung, Hilfe usw. sind so modern wie eh und je.

Man stelle sich einmal Jakob und Wilhelm Grimm vor, wie sie vor 200 Jahren gemeinsam an einem Tisch sitzen, in eine magische Kristallkugel schauen, wobei sich etwa folgender Dialog entwickelt:

W Jakob, ich hoffe ja nur, dass unsere Geschichten auch noch in zweihundert Jahren von den Menschen gelesen werden!

J Klar, Wilhelm, deswegen haben wir doch die Ebene der Gefühle und Emotionen in die Märchen eingebaut! Versuch doch mal, zweihundert Jahre zurückzudenken! Auch zweihundert Jahre vor unserer Zeit haben die Leute doch Angst gekannt. Oder Verzweiflung oder Glück.

W Genau! Wie bei Rumpelstilzchen! Wenn die Leute wirklich glauben sollten, dass man Stroh zu Gold verwandeln kann, dann sind sie ein bisschen dumm. Aberwenn sie verstehen, dass das Stroh und das Gold eigentlich nur stellvertretende Symbole für etwas ganz anderes sid, nämlich für menschliche Situationen, Kontext und Gefühle, dann verstehen sie, was wir wirklich damit gemeit haben!

J OK, Wilhelm. Lass uns mal in unsere Kugel schauen! Mal sehen, ob gerade irgendwo auf der Welt mit unseren Märchen gearbeitet wird. Bin gespannt!

W Schau mal hier! Die Leute da! Was machen die?

J Und wo ist das? Ach, hier, ich sehe schon! Senegal. Das muss in Afrika sein!

W Was? Sogar in Afrika kennt man unsere Märchen? Las uns mal genauer hinschauen und honhören, was da geschieht.

Sie hören einen Song names “Ich bin reich!”

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

J Schönes Lied! Aber was hat das mit unseren Märchen zu tun?

W Kapierst du das nicht? Da ist doch der König bei Rumpelstilzchen. Und diese Müllerstochter hat doch das ganze Stroh zu Gold gesponnen. Nun ist er stinkereich! Und die haben ihm offenbar einen Sng geschrieben, den sie jetzt gerade singen!

J Wahnsinn! Und jetzt? Was passiert jetzt?

W Wart mal. Klar! Ich verstehe! Ist ja geil!

J Was? Was?

WNa, die haben sich offensichtlich Gedanken über ein Thema gemacht, das wir beide total wichtig fanden, als

Der Müller in Rumpelstilzchen ist arm. Die beiden Schüler thematisieren "arm sein" auf ihre Weise.

wir den Text aufgeschrieben haben! Was kann man mit Reichtum alles anfangen?! Gute Dinge und schlechte Dinge nämlich! Sie denken darüber nach, wofür der olle König wohl seinen neuen Reichtum verwenden wird! Wird er für die Armen und Kranken etwas tun? Oder wird er, wie so viele Könige, sein Geld dafür benutzen, seine eigene Macht weiter auszubauen und die Leute zu unterdrücken?

J Ist ja Wahnsinn! Und hörst du, was die Zuschauer machen? Wenn der Junge da etwas Negatives sagt, was er mit Reichtum anfangen will, dann buhen die Leute ihn aus! Das Mädchen gerade hat gesagt: “Wenn ich reich bin, dann schicke ch meine Mutter nach Mekka!”

W Und der hier, der Junge in der Soldatenuniform. Der hat gesagt: “Wenn ich reich bin, dann baue ich Krankenhäuser!” Und die Leute jubeln!!

J Ist doch toll, der?

W Ja, echt toll! Unsere Geschichten scheinen immer noch modern zu sein!

J Wie sagen sie heute? Wenn ein Team etwas Tolles geschafft hat? “Give me five, man!”

W Yeah, give me five!

Soweit Jakob und Wilhelm Grimm.

Märchen finden heute statt, tatsächlich! Man muss nur den Blick für das Wesentlche haben und erkennen, welche Inhalte der Märchen in der Erlebnis- und Erfahrungswelt der heutigen Menschen vorkommen, und schon stellt man fest, dass Rumpelstilzchen, Schneewittchen und Co, auch heute noch relevant sind.

Wer das nicht glaubt und immer noch skeptisch ist, der oder die sollte ich einmal die Veranstaltungsdokumentation anschauen und anhören, die vor kurzem für einen Lehrerworkshop und einen Schülerworkshop in Dakar in Senegal erstellt wurde. Viel Spaß dabei!

Danke, Goethe-Institut und Pasch-Netzwerk für die Unterstützung.

Projekt “Märchen-Haft”

October 24, 2011
Deutsch - Made in New Zealand
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Lauter Leben – Botschafter für gute Musik aus Deutschland

Die Dokumentation

Das Goethe-Institut Kroatien hatte eingeladen und Lauter Leben war gekommen. Die Orte Rijeka, Kastav, Zadar, Split und Zagreb standen auf dem Tourplan für die Workshops und Konzerte. Man kann sagen, diese Tour hinterließ Begeisterung: bei den Schülern, bei den Lehrern, bei den Veranstaltern und auch bei Lauter Leben selbst!

Musik ist die wahre Weltsprache – das hat sich hier wieder einmal eindrucksvoll bestätigt!

In den kommenden Tagen wird hier die Dokumentation der Veranstaltungen vervollständigt. Jeden Tag eine andere Veranstaltung.

Die Workshops

Egal zu welchem der vielen Lauter Leben – Songs die Schüler ihre eigenen Texte geschrieben haben, sie haben es mit Begeisterung getan und die deutsche Sprache somit in einem völlig neuen Zusammenhang erlebt als normalerweise in der Schulklasse. Deutsch ist weit mehr als nur Grammatik oder Rechtschreibung, mehr als Klassenarbeit Deutschtests. Deutsch ist sehr modern und lebendig, wenn man mit Leuten wie Lauter Leben zusammenkommt und Workshops macht.

Die Dokumentation der einzelnen Workshops umfasst Videos, Audios und Fotos, und in den kommenden Tagen werden zu jeder Veranstaltung Anschaungsmaterialien hochgeladen.

Grundschule „Fran Franković“Rijeka

Zur Fotogalerie

Grundschule Milan Brozović, Kastav

Fotogalerie

Grundschule „Krune Krstića“ Zadar

Schüler schreiben Lauter Leben – Songs um und entwickeln eine Strophe sowie einen neuen Chorus.


Diese Gruppe hier hat den Song “Wir sind laut” umgeschrieben und daraus “Es ist Sommer” gemacht:


Grundschule „Mejaši“ Split

Auch in Split lief der Workshop sehr erfolgreich ab. Einige Klassen haben sogar einen relativ weiten Anfahrtsweg in Kauf genommen, um am Workshop teilzunehmen und auch am Konzert am Abend dabei sein zu können.

Die Schüler haben auch hier sehr kreative Texte verfasst und aufgeführt, siehe Videos (kommen bald). Auf dem Foto sieht man Ursula Kreher vom Goethe-Institut Zagreb, die einem Schüler Tipps für das Songwriting gibt. Um weitere Fotos der Veranstaltung zu sehen, klickt man einfach auf das Foto rechts.


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Die Konzerte

Deutsch live – Musik aus Deutschland live. Zum Anfassen und Mitmachen. Begeisterung pur. Bei allen Konzerten dieser Lauter Leben – Tour durch Dalmatien!  Musik verbindet – wie man auf dem Foto rechts klar  sehen kann (Klub Kocka, Split). Mit Konzerten wie diesen gewinnt die Sprache Deutsch ein total anderes Ansehen bei den Schülern, denn alle Schüler lieben coole Musik und lassen sich davon mitreißen! Deutsch bekommt einen positiv besetzten emotionalen Wert, siehe Foto! Deutsch bekommt einen Status Upgrade! “Wo warst du gestern?” – “Ich war im Klub Kocka in Split!” – “Wow, was war denn da los?” – “Lauter Leben, eine coole Band aus Deutschland.” – “Deutsche Band?????? Im Kocka?”

Konzert „Dvorana Stereo“ Rijeka

Kommt bald

Konzert „Arsenal“ Zadar

Die Besucherzahl war zwar nicht ganz so, wie man es sich gewünscht hätte, aber das bedeutet nicht, dass es keine tolle Party werden sollte! Im Gegenteil: Lauter Leben haben sich gesagt “Jetzt erst recht!” und was folgte, war eine ungeheure Begeisterung. Wenig Leute, aber viel Begeisterung! Jeder Besucher hat für 10 Leute Begeisterung und Partystimmung mitgebracht. Toll! In dem Video kann man sich davon überzeugen. Die Größe (Menge) tut es nicht allein, denn sonst holt die Kuh den Hasen ein!

Konzert „Klub Kocka“ Split
Dieses Konzert war ein Erlebnis der Sonderklasse! Lauter Leben, natürlich, hat die Konzertbesucher schnell aus der Reserve gelockt und zum Tanzen und Singen gebracht. Doch auch der Veranstaltungsort selbst war ein Erlebnis. Im Bauch von Split, im Untergrund, in den Katakomben. Lange dunkle Gänge, Grafity überall und die Spannung steigt unweigerlich auf dem langen Weg vom oberirdischen Eingang bis zum unterirdischen, bunkerähnlichen Veranstaltungsraum.



Konzert „Tvornica“ Zagreb

Es ist immer wieder toll zu erleben, wie ihr die SchülerInnen begeistern und zum Mitmachen motivieren könnt!

Ganz egal, wie die SchülerInnen aufgestellt sind, wie sie von den Lehrerinnen eingestimmt wurden oder wie viel  Deutsch sie können: ihr schafft es immer, sie mitzureißen und sie mit auf eine Reise zu nehmen, an deren Ende jede/r SchülerIn selbst produzierte Songtexte präsentiert. Das hätten sich vorher weder die LehrerInnen noch die SchülerInnen träumen lassen!

“Ihr seid Zauberer”, hat eine Lehrerin gesagt. Wie recht sie hat!

Ich finde es wirklich bewundernswert, wie ihr euch immer besser im Deutsch-als-Fremdsprache-Kontext  zurechtfindet.

Voller Engagement unterstützt ihr die SchülerInnen in den Gruppen, sammelt sie wieder, wenn sie abdriften, indem ihr den Refrain oder die Strophe spielt, sie zum Klatschen und Mitsingen animiert und vieles mehr. Ihr ermuntert und ermutigt sie, bis sie genug Vertrauen haben, mit euch zusammen ihre eigenen “Werke” vorzutragen. Ich weiß, das ist manchmal ganz schön harte Arbeit.

Aber mit eurer Begeisterung steckt ihr alle an!

Für mich ist es immer wieder faszinierend, wie es euch gelingt, aus anfänglich schüchternen SchülerInnen im Laufe eines Workshops Jungen und Mädchen zu machen, die Spaß haben und aus sich herausgehen.

Ja, und es ist sogar noch eine Steigerung möglich! Bei euren Konzerten heben dann alle völlig ab!

Das ist unbeschreiblich! Ich bin froh, dass wir das hier in Kroatien mit euch machen können.

Ein megagroßes Dankeschön an euch!!!!  Klick auf das Foto, um zu der Fotogalerie zu gelangen.

October 21, 2011
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Schneewittchen – eine Undercover-Deutschlehrerin?

Deutsch als Freundsprache! Forever!
Multiple personalities and multiple identities – this seems to be very common these days. But can you really imagine good old famous Snowwhite being a German teacher? Watch this video and some surprising insights will be revealed. But stop, bad luck if you should happen to be monolingual English only!  The video is in German language.
Viel Spaß ! Und nicht vergessen: 2012 ist Gebrüder Grimme – Jahr. Rechtzeitiges Planen ist wichtig.

October 15, 2011
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Lesespaß-Musikwerkstatt: Rumpelstilzchen Goes Hip Hop

Das waren schon fünf tolle Tage, die Lesespaß-Musikwerkstatt “Rumpelstilzchen Goes Hip Hop” in Gütersloh!

In Zusammenarbeit mit der Aktion Lesespaß (Bertelsmann, Stiftung Lesen, Goethe-Institut) sowie mit den Gütersloher Rappern LAW hat Musicisthelanguage eine sehr erfolgreiche Aufführung des Hiphop-Marionettenspiels produziert.

Rund zweihundert Mitwirkende von zwei Schulen in Gütersloh haben unter der Anleitung von Norbert Hausberg (Strings Attached Puppentheater), Samwise (Musiker, Aachen) sowie Produzent Werner Nowitzki (Musicisthelanguage, Wellington) intensiv an den einzelnen Modulen der Produktion gearbeitet. Alle zusammen haben das Kunststück fertig gebracht, nach nur vier Tagen Workshoparbeit ein Bühnenspektakel zur Aufführung zu bringen, welches die Zuschauer und auch die Teilnehmer absolut begeistert hat.

Dieses Projekt bietet eine schier unbegrenzte Fülle an verschiedenen Anlässen zum Lesen, Schreiben, Sprechen und Zuhören an, und da die Schüler ihre eigenen Schwerpunkte wählen konnten, war auch sichergestellt, dass alle Talente auch wirklich genutzt werden können.

Viele Zuschauer bekamen eine wahre Gänsehaut, als zwei Mädchen der Janusz-Korczak-Gesamtschule an das Klavier traten und einen selbstkomponierten Song welturaufgeführt haben!

Unser besonderer Dank geht auch an das Team von Gütersloh-TV, die die gesamten fünf Tage dabei waren und einen Fernsebericht zusammengestellt haben, der anschaulich die vielen verschiedenen positiven Aspekte dieses Projektes darzustellen vermag.

Fernsehbericht anschauen

October 12, 2011
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Schneewittchen: 200 Jahre alt und doch sehr modern

Für dieses Projekt malen die Schüler während des Workshops die Kulisse selber.

Im nächsten Jahr werden sie alle 200 Jahre alt! Schneewittchen, die sieben Zwerge, der Jäger, die Stiefmutter und der König sind aber alles andere als unmodern und uncool!

Unsere neueste Produktion “Schneewittchen im Hiphopfieber” hat die Herzen der Workshopteilnehmer im Sturm genommen, als wir den ersten internationalen Workshop an einer Grundschule in Brüssel durchgeführt haben. Rund 120 Kids haben an einem Vormittag gemeinsam mit Norbert Hausberg (Strings Attached Puppentheater) und Samwise (Musicisthelanguage / Sebastian Sturm) eine Aufführung einstudiert und am Ende des Schultages aufgeführt.

Auf dem Album “Märchen-Haft” gibt es auch einen Schneewittchensong.

Schüleraktivitäten

Falls von den Kindern gewünscht, erhalten sie während des Workshops die Möglichkeit, eigene Kulissen zu malen (siehe Foto oben). Je nach Altersgruppe und Talent entstehen auf diese Weise viele verschiedene und vor allem auch interkulturell sehr interessante Arbeiten.
Jeder Workshop bildet einen Projektchor, der mehrere Refrains aus unserem Schneewittchen-Soundtrack einstudiert und aufgeführt. Andere Kleingruppen schreiben dazu Strophen, die in der Show dann aufgeführt werden. Der Chor ist stets die größte AG des Workshopprojektes und die Arbeitsergebnisse sind stets sehr beeindruckend.
Das Schneewittchen alleine im dunklen, dichten Wald – eine Situation, die mit sehr viel Angst und Unsicherheit besetzt sein muss. Angst und Unsicherheit sind Gefühle, die auch jedes Kind überall auf der Welt kennt, wenngleich nicht notwendigerweise aus einer vergleichbaren Situation wie Schneewittchen. Dennoch – sie kennen das Grundgefühl Angst  und deshalb können sich Kids dazu hervorragend Gedanken machen. In dem Workshopprojekt versuchen sich die Kids darin, diese Gedanken darüber, wie Schneewittchen sich gefühlt haben muss, als sie im Wald ausgesetzt wurde, in Worte zu fassen.

Der König verliert seine geliebte erste Frau. Er möchte wieder heiraten.  In dem Originalmärchen heißt es dazu ganz lapidar: Über ein Jahr nahm sich der König eine andere Gemahlin. In der Musicisthelanguage-Version gehen wir etwas tiefer und lassen die Kids über Einsamkeit und Partnerschaft reflektieren. Der Chor studiert den Chorus ein und andere Kleingruppen entwickeln Strophentexte dazu. Zusätzlich kann man z.B. Kleingruppen sich mit der Frage auseinandersetzen lassen, wie das Schneewittchen dazu stehen mag, dass der Vater wieder heiraten möchte.

Gedanken, die der Jäger sich macht, nachdem die Stiefmutter ihn losschickt, das Schneewittchen zu finden und zu töten.

Der Jäger bekam bekanntlich den Auftrag von der Stiefmutter / Königin, das Schneewittchen zu töten. In dem Märchen gehorcht der Jäger einfach widerspruchslos und kalt und geht los, das Schneewittchen zu finden und zu töten. In unserer Version der Story gehen wir etwas tiefer und lassen die Workshopteilnehmer darüber nachdenken, welche Art von Gedanken und Gewissensbissen den Jäger ja vielleicht doch plagen könnten, und eine Workshopgruppe hat dazu kleine Beiträge geschrieben.

Spieglein, Spieglein an der Wand – der berühmte Spruch wurde von unserem Musikerteam in einen Technosong umgearbeitet, den die Kids während des Workshops einüben. Der Chorus wird vom Chor einstudiert, während Teilnehmergruppen dazu Strophen schreiben.

Die sieben Zwerge haben natürlich auch einen Song bekommen, in Rap-Form: Der Chorus greift das Motiv der sieben Zwerge auf: 7 Zwerge, 7 Betten, 7 Berge, 7 Teller, 7 Bärte.

Arbeitsbeispiele

Weitere Informationen und Arbeitsbeispiele aus dem Workshop in Brüssel gibt es hier:

Audios, Videos, Fotos

August 15, 2011
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BOSHISAN | Danke,ich hab’ schon!

BoshiSan

[BoshiSan - Nein danke (Musikvideo im Rahmen der On3 Startrampe 2010)]

Video auf Youtube

Dieser Song bzw. dieses Video ist in zweierlei Hinsicht interessant für Yourmiconline und Musicisthelanguage. Einerseits bietet der Chorus „Danke, ich hab‘ schon“ vielfältige Anknüfungsmöglichkeiten für einen kreativen Deutschunterricht mit Songwritingelementen. Andererseits sind Musicisthelanguage und das Goethe-Institut Kenia  indirekt an der Entstehung des Videos beteiligt, und das kommt so: Nico Suave, Roger Rekless und die Deutschklassen der Kaaga Girls High School in Meru (Kenia) waren in das „Rhythm&Poetry“-Kooperationsprojekt zwischen dem Goethe-Institut Nairobi und Musicisthelanguage eingebunden. Im Rahmen dieses Projektes im  Herbst 2010 in Ruanda und Kenia sind die Aufnahmen mit Roger Rekless, Nico Suave und den Kids aus Meru entstanden. Genau genommen war es das PASCH-Netzwerk, in dessen Rahmen Nico und Roger mit Musicisthelanguage und dem Goethe-Institut zusammengearbeitet hatten.

Zu der Idee eines weltumspannenden Netzwerkes von sogenannten PASCH-Schulen gibt es auch einen Signature Song, den Danger Dan und Samwise geschaffen haben und den man hier hören kann:

Doch nun zurück zu dem Song „Danke, ich hab‘ schon“, dem Refrain und dem Deutschunterricht.

Der Refrain eignet sich hervorragend für Deutschlerner aller Altersstufen, ihre eigenen Strophen dazu zu schreiben und ihre eigenen Kreationen auf einen Beat zu rappen, singen oder auch einfach nur zu sprechen. Jedem dürfte zu dem Thema „Danke, ich hab schon“ etwas einfallen.

Auf dem Beginnerniveau könnte man z.B. Wortlisten aufschreiben lassen, die etwas beschreiben, was man schon hat und eigentlich nicht mehr braucht. Das könnten immaterielle oder materielle Dinge sein. Man kann einen thematischen Kontext vorgeben oder die Schüler einfach frei schreiben lassen.

Auf dem fortgeschrittenen Niveau könnte man sich z.B. mit der übertragenen Bedeutung von „Danke, ich hab schon“ auseinandersetzen und auch mit dessen Gegenteil, nach dem Motto „Danke ich hab schon“, aber ich/wir könnte/n  gut noch […] gebrauchen.

Der Song kann eine sehr viel stärkere politische Bedeutung erhalten und sehr gut sich mit aktuellem Zeitgeschehen auseinandersetzen. Ironie und Sarkasmus würden sehr gut hineinpassen, aber auch realitätsnahe Aufzählungen von Dingen, die man (bzw. die Menschheit) wirklich nicht braucht.

Transskript des Refrains:

Danke, ich hab schon! Danke, ich hab schon!

Ich will nur ein Mic und auf die Drums meinen Part flown.

Danke, ich hab schon! Ich brauche nichts,

außer Sound und Stift und dann taugt es sich.

Verstehenshilfen

  • Mic = Musikersprache für „Mikrophon“ (microphone)
  • …auf die Drums mein‘ Part flown =  meine Worte (meinen Part) auf die Drums (den Beat) rappen (flown)
  • dann taugt es sich = bayerisch für „dann bin ich zufrieden“

Mehr über BoshiSan

BoshiSan auf Myspace

Team Makasi

[by Er Nesto]

August 4, 2011
Deutsch - Made in New Zealand
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To properly learn a language one needs to eat, breathe and live it!

At Wellington Language Centre we believe that to properly learn a language one needs to eat, breathe and live it. Immersion is by far the best way, but even when students do learn in the full immersion classroom environment, achievement levels can eventually seem to plateau and this can in turn lead to decreased motivation. We feel that students need to become engaged with the learning process and have opportunities to apply what they learn in class to real world situations.

This is why we were so excited when we were approached by Englishradio24seven who asked if our students would be interested in contributing content for online streaming and podcasts. So far, a number of our teachers have leapt at the opportunity to use this wonderful resource with their classes. Many of our students have practised writing and presenting short items about themselves, their interests and music they listen to. Meanwhile, others have taken the opportunity to broaden their communication skills and creativity by researching content then writing and conducting their own interviews. In all cases students have experienced something totally unique that most would never have the chance to do otherwise. Englishradio24seven provides our students with a vehicle for expression and creativity that they cannot get elsewhere. This leads directly to heightened levels of motivation, gives learners a sense of achievement and above all is just plain fun!

We look forward to our next exciting project with Englishradio24seven.

(By Hamish Weir, Director of Studies, Wellington Language Centre)