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SCHNEEWITTCHENTAG
Heute drehte sich alles um Schneewittchen. Besser gesagt: um die Emotionen in dem Schneewittchen-Märchen! Über den Tag haben sich die Teilnehmer unter der Anleitung von Özgür Karadeniz damit auseinandergesetzt, wie man starke Emotionen wie Angst, Einsamkeit, Glück, Trauer usw, mit Mitteln des Theaters darstellen kann. Der Tag endete mit einer internen Werkstattaufführung der erarbeiteten Version von Schneewittchen.
AKUSTISCHE EINDRÜCKE AUS DER WORKSHOPARBEIT
Der Müller versucht hartnäckig, dem König seine hübsche Tochter schmackhaft zu machen
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Spieglein, Spieglein an der Wand – den Spruch kennt man ja! Und die Standardantwort des Spiegels kennt man auch. Doch ein senegalesischer Spiegel scheint anders zu funktionieren:
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Die Königin ist mit ihren Intrigen gegen Schneewittchen gescheitert. Sie muss zur Strafe in die glühenden Schuhe einsteigen und stirbt elendiglich.
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Eine Aufnahme von gestern, Rumpelstilzchen kommt zur Königin und fordert das Baby als den vereinbarten Preis dafür, das Rumpel das Stroh zu Gold gesponnen hat. Die Königin will natürlich das Baby nicht fortgeben. Da erinnert Rumpel sie an seine geheimen Zauberkräfte:
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Auch von gestern: Die Königin singt ihrem Baby ein senegalesisches Schlaflied vor.
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FOTOGALERIE
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Der Müller (links) versucht, dem König seine Tochter zu verkaufen.
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Letzte Vorbereitunge auf den zweiten Workshoptag.
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Alle Listen und Anmeldungen und Formalitäten erledigt?
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Dieser zweite Workshoptag stand ganz im Zeichen von “Schneewittchen”. Zu Beginn des Workshops haben die Teilnehmer sich erst einmal in das Märchen eingelesen.
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Die erste Arbeitsphase war den in dem Märchen enthaltenen Emotionen gewidmet. Die Teilnehmer sollten die Emotion Angst szenisch umsetzen, die an mehreren Stellen in dem Märchen vorkommt. “Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?”
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Schneewittchen ist alleine in dem unheimlichen Wald mit seinen ungewohnten Geräuschen.
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Der Jäger hat von der eifersüchtigen Königin den Auftrag bekommen, Schneewittchen in den Wald zu bringen und sie dort zu töten. Die Angst steht Schneewittchen deutlich ins Gesicht geschrieben
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Die sieben Zwerge kommen nach Hause und entdecken Schneewittchen. Diese ihrerseits hat ziemliche Angst, als sie aufwacht und die Zwerge vor ihr stehen.
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Die als Bäuerin verkleidete eifersüchtige Königin hat es geschafft, dem gutgläubigen, etwas naiven und in jedem Fall auch unvorsichtigen Schneewittchen den neuesten europäischen Kunsthaarstil zu verkaufen.
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Und es dauert nicht lange, bis der vergiftete Kamm seine tödliche Wirkung entfaltet.
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Schneewittchen ist tot.
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Ein anderer Jäger, der ein anderes Schneewittchen als weiter oben holt, um es in den Wald zu bringen..
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Auch diese Zwerge haben irgendwie Angst, denn immerhin ist das Schneewittchen in ihr kleines Häuschen eingebrochen…
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Schneewittchen zeigt deutliche Spuren von Panik und Stress! Vielleicht sind diese Männchen mit den lustigen Hütchen ja auch nur aus dem einen Grund gekommen – um sie zu töten!?!
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Hier ist die Königin ziemlich panisch, denn sie weiß, dass sie des Unrechts überführt wurde und nun eine grausame Bestrafung zu erwarten hat.
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Panik ohne Ende…
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Dieser Jäger zerrt Schneewittchen in den Wald, aber auch wenn er ziemlich grausam entschlossen aussieht, sie zu töten, wird er es am Ende doch nicht fertigbringen…
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Wieder trifft die Bäuerin-Königin das Schneewittchen bei der Hausarbeit an.
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Dieses Schneewittchen scheint zunächst etwas vorsichtiger zu sein und an der Echtheit de Bauersfrau zu zweifeln. Was haben die Zwerge noch geraten?
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Rotbäckige Äpfel sind offenbar gefährlich.
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Die Königin, heute ganz in gelb, hat gerade den Spiegel gefragt, wer denn die Schönste im ganzen Land sei. Der Spiegel hat natürlich keine andere Wahl und muss die rhetorische Frage mit einer Lüge beantworten.
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Und noch mehr ernsthafte Arbeit wird im Hintergrund erledigt…
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Warum ich? Warum ausgerechnet ich?
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So gelb, wie die hinterhältge Königin angezogen war, so tot ist sie nun! Happy End? Nicht für sie!
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